BIOGRAPHIE: Stephan Ckoehler ist Vollblutmusiker, Poet, Gitarrist, ein Live- und Lebenskünstler. Romantik ist für ihn kein Stilmittel, sondern eine Haltung. Sie zeigt sich im Song ebenso wie im Klang, in der Geste ebenso wie im Weg dorthin. Seine Arbeit kreist um Reduktion, Erinnerung und das Weitergehen trotz allem.
Die ersten Bands entstehen um 1990. The Taines, später Philius und Huge Bull prägen die frühen Jahre, inklusive stapelweiser Demoaufnahmen und ungezählter Auftritte. Es folgt eine Unterbrechung durch das Studium in Jena, das bewusst abgebrochen wird. Der Weg zurück zur Musik ist kein Bruch, sondern eine Rückkehr.
Ab 2000 entsteht Derschoenewald, gemeinsam mit Lars Weber am Bass und Friedo Rau am Schlagzeug. Viele Konzerte, eigenes Programm, Auszeichnungen, unter anderem der zweite Platz beim f6 Music Award. 2004 kommt es zu tiefgreifenden Differenzen. 2007 dann trotzdem das Abschiedskonzert im Hanno Pirna. Ab 2005 arbeitet Ckoehler verstärkt als Solokünstler weiter. Seine ersten Veröffentlichungen, darunter das experimentelle Dresden Strehlen, 12. Februar 2002, 03.54 Uhr markieren eine ganz neue, persönliche Handschrift.
Ab 2008 tritt ein zweiter, großer Strang hinzu: Als Gitarrist und Manager der Johnny Cash Revivalband THE CASHBAGS steht er regelmäßig auf den Bühnen des Landes. Große Theater, kleine Häuser, lange Touren. Musik als Handwerk, als Verantwortung, als gelebter Alltag.
Die Corona-Krise bedeutet den vollständigen Stillstand dieser Arbeit. Aus dem Einbruch entsteht 2021 das Album Leben im Strom. Ein stilles, konzentriertes Werk. Keine Pose, kein Trost, sondern ein Innehalten.
2018 beginnt parallel die erneute Arbeit als Solokünstler. Es entstehen die Singles Sonnentag, Aber Baby wenn ich sterbe das wird cool, Nichts getan und Sei lieb zu mir Baby. 2024 folgt mit Pausenblues ein bewusster Neubeginn. Instrumentalmusik, reduziert auf Raum und Zeit. 2025 erscheint der klassizistische Nachfolger Pausenblues 2, ruhiger, präziser, weitergeführt. 2026 ist mit Das Beste kommt am Schluss auch der Sound wieder präsent. Unaufgeregt, persönlich, romantisch im besten Sinne.
Stephan Ckoehlers Wege sind keine geraden. Sie sind geprägt von Anfängen, Brüchen, Rückkehr und der festen Überzeugung, dass Musik immer dort beginnt, wo man bleiben will.
PRESSEMITTEILUNG 2020
Stephan Ckoehler, geboren 1976 in Dresden. Rockmusiker. Abitur am Gymnasium in Coswig (Sachsen), Abbruch des Studiums an der Jenaer Friedrich Schiller Universität (Neue Geschichte), GTA, Webdesigner, Tankwart, Bauhelfer, Wurstverkäufer, Erntehelfer etc. 2002 Tontechniker an den Landesbühnen Sachsen, seit 2003 freiberuflicher Musiker, u.a. mit The Taines, Philius, Huge Bull, Post Mortem, Honk!, Derschoenewald, Octopus Brecht, Die Knilche, THE CASHBAGS, TRIBUTE TO BOB DYLAN, The Fills, The Ckoehler Family, The Speckles.

"Stephan Ckoehlers irre Soundskizzen sind emotional. Durch und deswegen hitzig, kreativ sowie prägend/formend paradieren SIE den Gazeschleier um Ckoehlers sakralen Neoblues in geradezu körperlicher 'art èt weise' [...] Gefeimte Maskenmotive, enorm theatralisch verzerrte Obsessivität, Vibratoren, die Leuchtkraft der Farben! Das ist Musik wie Schnee an einem heißen Sonnentag." (Detlef Brandauer)